Werkzeuge · EKG-Befundung & Rhythmustraining
Interaktiver EKG-Trainer
EKG systematisch befunden: aufklappbare Mindmap, ATA-Kurzschema und Beispielbefunde. Dazu 14 simulierte Rhythmen, Rhythmusquiz und klinische Fälle.
EKG systematisch befunden
Ein wiederholbarer Leitfaden vom ersten Sicherheitscheck bis zum strukturierten Kurzbefund. Öffne die Hauptäste und anschließend die Prüffragen. Bei geeigneten Knoten gelangst du direkt zu einem simulierten EKG-Streifen.
Einzelableitung ≠ 12-Kanal-EKG: Mit den Lernstreifen dieses Trainers kannst du Rhythmus und teilweise Überleitung üben. Achse, regionale ST-T-Veränderungen und vollständige Morphologie erfordern ein geeignetes 12-Kanal-EKG. Bei Instabilität hat der Patient Vorrang.
Drei Musterbefunde
Fiktive Beispiele zum Formulieren eines Befunds. Sie sind nicht aus den gezeichneten Rhythmusstreifen abgeleitet.
Fachliche Grundlagen
Orientierung unter anderem am systematischen Befundungsansatz von EKG-Echo, dem EKG-Lernzentrum der University of Utah sowie Empfehlungen zur EKG-Standardisierung. Die didaktische Gliederung ist eine eigene Zusammenstellung; keine Quelle wird wortgetreu übernommen.
Rhythmusstreifen verstehen
Wähle einen Rhythmus, beobachte die P-Wellen, QRS-Komplexe und RR-Abstände und lese die Erkennungsmerkmale. Die Skalierung lässt sich verändern.
Sinusrhythmus
Klinischer Kontext
Prüfungsfalle
Rhythmusquiz
Erkenne den dargestellten Rhythmus anhand seiner Morphologie. Die Diagnose wird vor der Antwort bewusst ausgeblendet. Eine Runde umfasst zehn unterschiedliche Streifen.
Welcher Rhythmus ist dargestellt?
Beurteile Regelmäßigkeit, Vorhofaktivität und QRS-Morphologie.
EKG und klinische Situation
Fünf fiktive Fälle zeigen, weshalb der Monitorbefund allein nicht ausreicht. Entscheide dich für die fachlich passendste Aussage und lies die Erklärung.
Grundlagen, Quellen & Grenzen
Rhythmusstreifen systematisch lesen: elektrische Aktivität → Frequenz → Regelmäßigkeit → P-Wellen → PQ-/PR-Zeit → QRS-Breite. In der üblichen EKG-Papiereinstellung gelten bei 25 mm/s: 1 kleines Kästchen = 0,04 s und 1 großes Kästchen = 0,20 s. Die Zeichenfolge hier ist didaktisch vereinfacht; die gezeichnete Ableitung ersetzt insbesondere weder ein 12-Kanal-EKG noch eine ärztliche Diagnose.
Reanimationskontext: Kammerflimmern und pulsloser VT sind schockbare, Asystolie und PEA nicht-schockbare Kreislaufstillstands-Rhythmen. PEA setzt den klinischen Nachweis fehlender effektiver Zirkulation voraus; bei flacher Linie Elektroden und Ableitungen kontrollieren. Für reale Patienten gelten qualifizierte Hilfe, lokale SOP und aktuelle ALS-Empfehlungen.