Hinweis für Ausbildung & Lehre: Didaktische Prüffassung, nicht für eigenständige Therapie- oder Dosierungsentscheidungen freigegeben. Fachliche Freigabe ausstehend. Im klinischen Einsatz gelten aktuelle Fachinformationen, lokale SOPs und ärztliche Anordnungen.

Praxis · Postanästhesiologische Versorgung

Aufwachraum & PACU

Strukturierte Übernahme, Monitoring, postoperative Komplikationen und Kriterien für die Weiterverlegung.

Postanästhesiologische Versorgung

Aufwachraum & PACU

Vom Eintreffen nach der Narkose bis zur sicheren Weiterverlegung: strukturierte Übergabe, Überwachung, Komplikationserkennung und Entlasskriterien.

AWR und PACU – zwei Namen, derselbe Kernauftrag. PACU bedeutet Post-Anesthesia Care Unit, also postanästhesiologischer Überwachungs-/Aufwachbereich. Der englische Ausdruck beschreibt nicht automatisch eine Intensivstation. Ausstattung, Personal, Überwachungsstufen und Entlassungsverfahren richten sich nach lokalen Standards und individuellen Risiken.
ABCDEPrimärbeurteilung
ISBARStrukturierte Übergabe
TOF ≥ 0,9Quantitative Erholung
AldreteBaustein der Verlegung
Fachlicher Hinweis: Eine normale SpO₂ allein schließt Hypoventilation bei zusätzlicher O₂-Gabe nicht aus. Bei Atemwegsproblemen, auffälliger Vigilanz, Kreislaufinstabilität oder neurologischen Veränderungen sofort Hilfe hinzuziehen, den Patienten engmaschig überwachen und nach Aufgabenbereich bzw. örtlicher SOP handeln. Die folgenden Texte dienen der Ausbildung, nicht als Behandlungsanordnung.
10 Themen – zur Auswahl aufklappen
01 · PACU: Auftrag und AblaufOrganisation, Versorgungsphasen, Überwachungsziele

Aufgabe: Die PACU sichert die unmittelbare Erholungsphase nach Allgemein-, Regional- oder Sedierungsanästhesie. Im Mittelpunkt stehen der Schutz von Atemweg und Atmung, hämodynamische Stabilität, Bewusstseinslage, Temperatur, Schmerz, Übelkeit und die Früherkennung postoperativer Komplikationen.

1. Aufnahme und StabilisierungBegleitete Übergabe, Monitoring übernehmen, ABCDE, prioritäre Risiken erkennen und ärztliche Erreichbarkeit sicherstellen.
2. Kontinuierliche ErholungTrends dokumentieren, Schmerzen/PONV behandeln lassen, Atemdepression oder Blutung erkennen, Befunde nach Intervention erneut prüfen.
3. WeiterverlegungMedizinische Freigabe nach SOP, dokumentierter Status, notwendige Monitoring-/O₂-/Schmerztherapie für Folgebereich und sichere Folgeübergabe.
PACU ≠ Intensivstation: Instabile oder dauerhaft unterstützungspflichtige Patienten benötigen je nach Situation einen geeigneten Überwachungs- oder Intensivbereich. Ein direktes Überspringen der PACU kann bei begründeter ärztlicher Entscheidung und gleichwertiger Versorgung erfolgen.

Grundlage: ASA Standards for Postanesthesia Care (2024); Canadian Anesthesiologists’ Society (2024).

02 · PatientenübernahmeABCDE, ISBAR und interaktive Lern-Checkliste

Priorität beim Eintreffen: Patientenidentität und Umgebung sichern, Beatmung/Atemweg und Kreislauf prüfen, Monitoring möglichst unterbrechungsfrei übernehmen. Die mündliche Übergabe erfolgt strukturiert und mit klar benannter Verantwortungsübernahme.

ISBAR – was muss übergeben werden?

I · Identifikation
Name/Identitätscheck, OP und zu übernehmende Person.
S · Situation
Eingriff, Narkoseverfahren, aktueller Zustand und besondere Ereignisse.
B · Background
Allergien, Komorbiditäten, OSA, relevante Vorbefunde, Nüchternheit/Medikation.
A · Assessment
Atemweg/Extubation, Oxygenierung, Kreislauf, Blutverlust, Volumen, Temperatur, Schmerzen, Medikamente (insbesondere letzte Opioid-/Relaxansgaben und Antagonisierung).
R · Recommendation
Überwachungsschwerpunkt, postoperative Anordnungen, Analgesie-/Antiemeseplan, Grenzwerte, Eskalationsweg und geplanter Weiterverlegungsort.

ABCDE direkt bei Übernahme

A · Airway
Durchgängigkeit, Schnarchen/Stridor, Sekrete, Atemwegshilfen.
B · Breathing
Frequenz, Atemtiefe, SpO₂ und O₂-Zufuhr; bei Risiko Ventilation zusätzlich beurteilen (ggf. etCO₂).
C · Circulation
Herzfrequenz, Blutdruck, Hautperfusion, Zugänge, OP-/Drainageverluste.
D · Disability
Wachheit/Sedierung, Pupillen bei Anlass, Schmerz, Glukose nach Indikation.
E · Exposure
Temperatur, Lagerung, Verband/Drainagen, Blutung und Komfort.

Übungs-Checkliste: Übernahme vollständig?

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Nur zum selbstständigen Lernen. Keine Patientendaten eingeben und nicht als klinische Dokumentation verwenden.

Checkliste noch nicht abgeschlossen
ATA-Rolle: Strukturierte Übernahme, technische und klinische Beobachtung, Dokumentation sowie Assistenz bei angeordneten Maßnahmen – innerhalb der eigenen Kompetenz und lokalen Verantwortungsregelung. Ärztliche Bewertung und Freigaben werden nicht durch die Checkliste ersetzt.
03 · Postoperative ÜberwachungRespiration, Hämodynamik, Vigilanz, Temperatur und Red Flags

In der frühen Erholungsphase sind Oxygenierung, Ventilation, Kreislauf, Bewusstsein und Temperatur besonders wichtig. Einzelwerte nie ohne Verlauf, O₂-Angebot, Ausgangszustand und klinisches Gesamtbild bewerten.

ÜberwachungWorauf achten?Warnzeichen
Atemweg & AtmungAtemfrequenz/-muster, Atemtiefe, Geräusche, SpO₂, O₂-Dosis, ggf. etCO₂Apnoe, Obstruktion, zunehmende Somnolenz, Hypoventilation
KreislaufRR, HF, Rhythmus, Perfusion, Blutung/DrainagenHypotonie mit Symptomen, Tachykardie und Blutungszeichen
NeurologieVigilanz, Erweckbarkeit, Orientierung, DelirzeichenNeue fokale Defizite, fehlende Erweckbarkeit, Krampf
TemperaturKörpertemperatur, Zittern, WärmemanagementHypothermie, starkes Shivering, unerklärliche Hyperthermie
Schmerz & PONVPatientenaussage, Intensität, Wirkung/Nebenwirkung von MaßnahmenNicht beherrschbare Schmerzen, wiederholtes Erbrechen, Aspirationsrisiko
Unverzüglich eskalieren: Atemstillstand/bedrohliche Obstruktion, schwere Kreislaufstörung, neue neurologische Ausfälle, relevante Blutung oder rasche Zustandsverschlechterung. Notfallablauf und Hilferuf nach lokaler SOP.
04 · Verzögertes ErwachenDifferenzialdiagnosen: Medikamente, Atmung, Stoffwechsel, Neurologie

Definition: Unerwartet verzögerte Wiederkehr von Wachheit und adäquater Reaktion nach Ende der Anästhesie. Es gibt keine universelle Minuten-Grenze; Medikamente, Eingriff, Ausgangszustand und Verlauf sind entscheidend.

Häufige / plausible Ursachen

  • Pharmakologisch: Hypnotika-/Sedativaüberhang, Opioide, Wechselwirkungen, verlängerte Elimination.
  • Respiratorisch: Hypoventilation/Hyperkapnie, Hypoxämie, Atemwegsobstruktion.
  • Metabolisch: Hypo-/Hyperglykämie, Elektrolytstörung, Hypothermie, Säure-Basen-Störung.
  • Neurologisch: Schlaganfall, Blutung, Krampfanfall/postiktaler Zustand.

ATA-Beobachtung und Vorbereitung

  • ABCDE, Atemweg offen halten, Oxygenierung und Ventilation beurteilen; Hilfe frühzeitig anfordern.
  • Aktuelle Medikamentengaben, Zeitverlauf und Antagonisierungen bereithalten.
  • Temperatur, Glukose und BGA nach ärztlicher Anordnung vorbereiten.
  • Neurologische Auffälligkeiten sofort melden und dokumentieren.
Merksatz: „Noch schläfrig“ ist keine ausreichende Erklärung. Sedierungsüberhang darf eine Hyperkapnie oder ein neurologisches Ereignis nicht verdecken.
05 · OpioidüberhangErkennen, Atemdepression verstehen, Antagonisierung einordnen

Was passiert? Eine über die gewünschte Wirkung hinaus anhaltende Opioidwirkung kann das Atemzentrum dämpfen und das CO₂-Ansprechen abschwächen. Je nach Substanz, Dosis, Komedikation und Patient können Sedierung, Hypoventilation und Obstruktion auftreten.

Typische Hinweise

  • Abnehmende Erweckbarkeit oder auffällige Sedierung.
  • Bradypnoe, flache Atemzüge, Atempausen, ggf. ansteigendes etCO₂.
  • Häufig Miosis; kein zuverlässiges Einzelkriterium.
  • Zusätzliche Risiken: OSA, hohes Alter, weitere Sedativa, Organfunktionsstörungen.

Prioritäten im AWR

  • Unverzüglich Anästhesieteam alarmieren; Atemweg, Atemfrequenz, Atemtiefe und Ventilation beurteilen.
  • O₂ und geeignete Atemunterstützung nach Zustand/SOP vorbereiten und durchführen lassen; Absaugung/Beatmungsbeutel bereithalten.
  • Weitere Opioidgabe stoppen lassen; Monitoring und Verlauf sichern.
  • Naloxon als ärztlich angeordnete Antagonisierung: vorsichtig titrierte Wiederherstellung ausreichender Ventilation, nicht unkritisch vollständige Analgesie aufheben.
Nach Antagonisierung: erneute Atemdepression möglich, da Naloxon kürzer als das verursachende Opioid wirken kann. Außerdem können starke Schmerzen, Sympathikusaktivierung und Entzugssymptome auftreten. Engmaschig weiterbeobachten.
06 · RelaxansüberhangRestblockade, quantitatives TOF-Monitoring, Antagonisierung

Residualer neuromuskulärer Block: Nach einer nicht ausreichend abgeklungenen Muskelrelaxation können Atemmuskulatur und obere Atemwege geschwächt sein – auch bei vorhandenem Bewusstsein und scheinbar kräftigen Einzelbewegungen.

Verdachtszeichen

  • Schwache Spontanatmung, geringe Atemtiefe, Obstruktionsneigung.
  • Schwacher Husten, eingeschränkte Schluck-/Schutzfunktion, Doppelbilder oder subjektive Schwäche.
  • Angst, Unruhe und Gefühl „nicht richtig atmen zu können“ bei klarem Bewusstsein.
  • Zusätzliche Faktoren: Wiederholungsgaben, Wechselwirkungen, Hypothermie, individuelle Elimination.

Monitoring und weiteres Vorgehen

  • Atemweg/Atmung sichern lassen; Unterstützung und Anästhesieteam anfordern.
  • Quantitative TOF-Ratio ≥ 0,9 am M. adductor pollicis als Erholungskriterium nach nichtdepolarisierender Relaxation vor Extubation; subjektive Muskeltests allein reichen nicht.
  • Je nach Relaxans und Blockadetiefe ärztlich angeordnete Antagonisierung, z. B. Sugammadex bei Rocuronium/Vecuronium oder Neostigmin in geeigneter Konstellation.
  • Wirkung und respiratorische Erholung nach Antagonisierung erneut überwachen.
Wichtig: Naloxon antagonisiert Opioide, nicht Muskelrelaxanzien. Eine TOF-Ratio von ≥ 0,9 ersetzt keine vollständige klinische Beurteilung.
07 · PONVRisiko, postoperative Übelkeit/Erbrechen, Prophylaxe und Rescue

PONV (postoperative nausea and vomiting) bezeichnet Übelkeit und/oder Erbrechen nach Anästhesie und Operation. Neben erheblichem Unbehagen können Aspiration, Flüssigkeitsverluste und eine verzögerte Erholung auftreten.

Apfel-Risiko (Erwachsene)

  • Weibliches Geschlecht.
  • Nichtraucherstatus.
  • Frühere PONV oder Reisekrankheit.
  • Erwarteter postoperativer Opioidbedarf.

Je Faktor ein Punkt; Risikoeinschätzung, keine sichere Vorhersage. Zum Apfel-Rechner.

ATA-Praxis

  • Aspirationsschutz: sichere Lagerung nach Bewusstseinslage, Absaugung bereithalten, Atemweg beobachten.
  • Symptome und bereits gegebene Antiemetika samt Zeitpunkt prüfen.
  • Antiemetikum nach Anordnung; bei Rescue möglichst andere Wirkstoffklasse als bei erfolgloser Prophylaxe berücksichtigen.
  • Zusätzliche Auslöser beachten (z. B. Hypotonie, Schmerz, Opioide), Wirkung kontrollieren.
Typische Substanzklassen: 5-HT₃-Antagonisten (z. B. Ondansetron), Glukokortikoide (Dexamethason), Dopamin-Antagonisten und NK₁-Antagonisten. Auswahl nach Risiko, Kontraindikationen und lokalem Standard.
08 · Postoperative SchmerzenSchmerzassessment, multimodale Therapie, Wirksamkeitskontrolle

Ziel: Eine ausreichende, sichere und individuell abgestimmte Schmerzlinderung mit möglichst wenigen Nebenwirkungen; Ruhe- und Bewegungsschmerz unterscheiden. Die Aussage des wachen, kommunikationsfähigen Patienten ist zentral.

Assessment (NRS 0–10)

  • 0 = kein Schmerz, 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz.
  • Ort, Qualität, Beginn, Verlauf und Auslöser erfragen.
  • Wiederholte Bewertung nach Maßnahmen: Wirkung und Nebenwirkungen dokumentieren.
  • Bei eingeschränkter Kommunikation geeignete beobachtungsbasierte Verfahren nach SOP nutzen.

Beobachtung und Unterstützung

  • Angeordnete multimodale Behandlung berücksichtigen: Nichtopioide, Opioide, Regionalverfahren, nichtmedikamentöse Maßnahmen.
  • Nach Opioiden Vigilanz, Atemfrequenz/-tiefe, O₂ und PONV beachten.
  • Bei unerwartet starken Schmerzen: Blutung, Komplikation, Lagerung/Verband/Ischämie als mögliche Ursache ärztlich abklären lassen.
  • Bei PDK-/peripherem Katheter auf Wirkung, Motorik, Sensibilität und Komplikationszeichen achten.
Merksatz: Unzureichend behandelte Schmerzen sind belastend – aber eine Opioidgabe ohne erneute Prüfung von Atmung und Sedierung kann ebenfalls gefährlich werden.
09 · Postoperatives DelirHyper- und hypoaktives Delir, Früherkennung, Maßnahmen

Ein Delir ist eine akut auftretende, häufig fluktuierende Störung von Aufmerksamkeit und Bewusstsein mit weiteren kognitiven Veränderungen. Im AWR können auch noch Wirkungen von Anästhetika, Hypoxämie, Hyperkapnie und metabolische Ursachen ähnlich erscheinen.

Erscheinungsformen

  • Hyperaktiv: Unruhe, Agitation, Desorientierung, manchmal Halluzinationen.
  • Hypoaktiv: auffallend still, apathisch, in sich gekehrt – wird leicht übersehen.
  • Gemischt: wechselnde Ausprägungen.
  • Risikofaktoren: höheres Alter, vorbestehende kognitive Störung, akute Erkrankung, sensorische Einschränkungen, Polypharmazie.

ATA-Prinzipien

  • Akute Veränderung erkennen, Arzt/Ärztin informieren, reversible Ursachen prüfen lassen.
  • Orientierung fördern: ruhig ansprechen, Brille/Hörgerät, Uhr/Tageslicht, Schmerzen behandeln lassen.
  • Unnötige Reizüberflutung und vermeidbare Fixierung vermeiden; Sicherheit gewährleisten.
  • In PACU/AWR strukturierte Delir-Screenings nach lokalem Standard, z. B. CAM-ICU oder ICDSC, durch geschultes Personal.
Abgrenzung: Agitation ist nicht automatisch Delir; eine sehr stille, scheinbar „friedliche“ Person kann ein hypoaktives Delir haben. Neue fokal-neurologische Zeichen oder schwere Bewusstseinsstörungen sind akut abzuklären.
10 · Entlassung aus AWR / PACUModifizierter Aldrete, weitere Kriterien und Folgeübergabe

Die Verlegung aus der PACU setzt eine klinisch geeignete Situation und dokumentierte Freigabe nach lokalen Standards voraus. Dabei hängen die Kriterien davon ab, ob die Person auf Normalstation, IMC/Intensivstation oder nach ambulantem Eingriff nach Hause geht.

Modifizierter Aldrete-Score

  • Aktivität/Motorik – 0–2 Punkte.
  • Atmung – 0–2 Punkte.
  • Kreislauf – 0–2 Punkte.
  • Bewusstsein – 0–2 Punkte.
  • Oxygenierung – 0–2 Punkte.

Maximal 10 Punkte; ≥ 9 ist ein häufig verwendeter Orientierungswert, keine alleinige Entlassgenehmigung.

Zum interaktiven Aldrete-Score

Zusätzliche klinische Kriterien

  • Stabile Atemwegssituation, adäquate Ventilation/Oxygenierung unter geplantem O₂-Konzept.
  • Kreislauf stabil bezogen auf Ausgangswert; keine relevante Blutung.
  • Schmerzen und PONV ausreichend kontrolliert.
  • Temperatur, Vigilanz, Mobilität und Restblockade/Regionalanästhesie berücksichtigen.
  • Postoperative Anordnungen, Dokumentation, Anschlussüberwachung und Übergabe vollständig.
Wichtige Grenze des Scores: Der Aldrete-Score erfasst weder Schmerz/PONV ausreichend noch Blutung, neu aufgetretene Verwirrtheit oder alle spezialisierten Kriterien. Bei auffälligen Befunden trotz hoher Punktzahl keine automatische Verlegung. Die Freigabe erfolgt durch das zuständige ärztliche Team bzw. nach genehmigtem klinikinternem Verfahren.